Unsere Satzung

S A T Z U N G des „Verbandes deutscher Hopfenpflanzer e.V.“

§ 1

Name, Sitz, Geschäftsjahr

1. Der Verband führt den Namen „Verband deutscher Hopfenpflanzer e.V.“. Der Verein hat seinen Sitz in Wolnzach. Er ist in das Vereinsregister einzutragen.

2. Das Geschäftsjahr läuft vom 1. Juli bis 30. Juni.

§ 2

Zweck

Zweck des Verbandes ist die Förderung des deutschen Hopfenbaus.

§ 3

Mitgliedschaft

1. Mitglieder des Verbandes können die Zusammenschlüsse der Hopfenpflanzer eines Anbaugebietes im Sinne des deutschen Hopfenherkunftsgesetzes (Hopfenpflanzerverbände) werden. Der Beitritt ist schriftlich zu erklären. Vollzugsbestimmung: Bei Verbänden die bereits Mitglieder sind, ist eine neue schriftliche Beitrittserklärung nicht mehr notwendig.

2. Die Mitgliedschaft erlischt durch:

a) Auflösung,

b) Austritt.

Der Austritt der Mitglieder aus dem Verband ist nur zum Schluße eines Geschäftsjahres und unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von zwölf Monaten zulässig. Er muß schriftlich erklärt werden.

3. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Satzung des Verbandes und die satzungsmäßigen Anordnungen des Vorsitzenden pünktlich und gewissenhaft zu befolgen, insbesondere haben sie die festgesetzten Beiträge und die sonstigen fälligen Leistungen rechtzeitig zu bezahlen.

4. Die Mitglieder haben einen Verbandsbeitrag von DM -,25 je abgewogenen Zentner Hopfen zur Durchführung des Geschäftsbetriebes zu entrichten.

5. Die Mitglieder haben das Recht auf satzungsmäßige Förderung durch den Verband, insbesondere auf Benutzung seiner Einrichtungen.

§ 4

Organe des Verbandes

Organe des Verbandes sind:

a) der Vorstand, bestehend aus dem Vorsitzenden, dem 1. stellvertretenden Vorsitzenden, dem 2. stellvertretenden Vorsitzenden und dem 3. stellvertretenden Vorsitzenden.

b) der Beirat,

c) die Mitgliederversammlung.

§ 5

Der Vorsitzende und die stellvertretenden Vorsitzenden

1. Der Vorsitzende, sowie der 1., der 2. und der 3. stellvertretende Vorsitzende werden von der Mitgliederversammlung gewählt.

2. Der Vorsitzende, der 1. stellvertretende Vorsitzende, der 2. stellvertretende Vorsitzende und der 3. stellvertretende Vorsitzende vertreten den Verein im Sinne des § 26 BGB gerichtlich und außergerichtlich. Jeder hat Einzelvertretungsbefugnis. Vereinsintern wird jedoch dem 1. stellvertretenden Vorsitzenden aufgegeben, nur bei Verhinderung des Vorsitzenden zu handeln. Dem 2. stellvertretenden Vorsitzenden wird aufgegeben, nur bei Verhinderung des Vorsitzenden und des 1. stellvertretenden Vorsitzenden zu handeln. Dem 3. stellvertretenden Vorsitzenden wird aufgegeben, nur bei Verhinderung des Vorsitzenden und des 1. sowie 2. stellvertretenden Vorsitzenden zu handeln.

3. Zu den Obliegenheiten des Vorsitzenden gehören insbesondere:

a) die Aufnahme von Mitgliedern nach Anhörung des Beirates,

b) die Einberufung und Leitung von Mitgliederversammlungen, Beiratssitzungen und sonstigen Veranstaltungen des Verbandes,

c) die Regelung der Geschäftsführung (Erlaß der Geschäftsordnung, insbesondere die Bestellung des Geschäftsführers, siehe § 8 Abs. 1),

d) die Festsetzung der Beiräte nach den Beschlüssen der Mitgliederversammlung,

e) die Aufstellung des Jahresvoranschlages und die verantwortliche Zeichnung zum Jahresabschluß.

4. Urkunden, die den Verband verpflichten, sind derart zu vollziehen, daß unter das Verbandssiegel gesetzt wird „Der Vorsitzende“ und die eigenhändige Unterschrift des Zeichnungsberechtigten.

§ 6

Beirat

1. Jeder Verband benennt ein Mitglied zum Beirat.

2. Im Beirat hat je ein Vertreter der Staatsministerien für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten von Bayern und des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Umwelt von BadenWürttemberg sowie der betreffenden Bauernverbände Sitz und Stimme.

3. Der Beirat kann als außerordentliche Mitglieder Personen aus den Reihen der Wissenschaft oder der Technik des Hopfenbaues zuwählen. Diese haben beratende Stimmen.

4. Der Beirat faßt seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder. Schriftliche Abstimmung ohne Versammlung ist zulässig. Entscheidend ist einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

5. Den Vorsitz im Beirat führt der Vorsitzende des Verbandes.

6. Dem Beirat obliegt:

a) Die Überwachung der Tätigkeit des Vorstandes,

b) die Beratung und Beschlußfassung in allen für den Hopfenbau wichtigen Fragen.

c) Festsetzung der Zeit, des Ortes und der Tagesordnung für die Mitgliederversammlung und deren Vorbereitung,

d) die Festsetzung der Anstellungsbedingungen für den Geschäftsführer,

e) die Auslegung der Satzung bei Meinungsverschiedenheiten.

§ 7

Mitgliederversammlung

1. Der Mitgliederversammlung obliegt:

a) Die Entgegennahme des Jahresberichtes, des Haushaltsvoranschlages und der Jahresabrechnung (Kassenbericht) sowie die Entlastung des Vorsitzenden,

b) die Beschlußfassung über Satzungsänderungen,

c) die Beschlußfassung über die Auflösung des Verbandes.

2. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig. Jedes Mitglied ist grundsätzlich mit 1 Stimme stimmberechtigt. Der Hopfenpflanzerverband Hallertau e.V. erhält jedoch aufgrund der strukturellen Bedeutung des Anbaugebietes 4 weitere Stimmen. Die Mitgliederversammlung entscheidet grundsätzlich mit zwei Drittel der Stimmen, was insbesondere auch für Wahlen gilt.Bei Beschlußfassung über die Auflösung des Verbandes ist Dreiviertelmehrheit erforderlich. Die Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Vorsitzenden sowie dem Geschäftsführer zu unterzeichnen.

3. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Jahr einzuberufen. Die Einberufung hat unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich oder durch Veröffentlichung im Organ des Verbandes mindestens zwei Wochen vor dem festgesetzten Termin zu erfolgen. In dringenden Fällen kann die Frist abgekürzt werden und ist schriftliche Abstimmung zulässig.

§ 8

Geschäftsführer

1. Zum Geschäftsführer soll möglichst ein Diplomlandwirt bestellt werden. Die Bestellung und Abberufung erfolgt durch den Vorsitzenden nach vorheriger schriftlicher Zustimmung des Beirates.

2. Der Geschäftsführer führt die laufenden Geschäfte des Verbandes nach den Weisungen des Vorsitzenden und gemäß der Geschäftsordnung, ihm obliegt insbesondere:

a) Die Überwachung der Rechnungs- und Kassenführung,

b) die Erstattung des Geschäftsberichtes sowie die Anfertigung der Niederschriften über die Sitzungen des Beirates und der Mitgliederversammlungen.

§ 9

Entschädigung

Der Vorsitzende, die stellvertretenden Vorsitzenden sowie die Mitglieder des Verbandsbeirates sind ehrenamtlich tätig, sie haben indessen Anspruch auf Erstattung der ihnen durch Wahrnehmung ihres Ehrenamtes entstandenen Reisekosten.

§ 10

Rechnungsprüfung

Alljährlich findet eine Prüfung der Einnahmen und Ausgaben des Verbandes durch zwei vom Beirat bestimmte Mitglieder statt. Der Prüfungsbericht ist ein Teil des Kassenberichtes.

§ 11

Schlußbestimmungen

Die Wahlen erfolgen entweder durch Stimmzettel oder, im Falle allseitiger Zustimmung, durch Zuruf auf drei Jahre.

München/Wolnzach, 12. Dezember 2002

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Präsentation: Modellvorhaben Demonstrationsbetriebe integrierter Pflanzenschutz - Maria Lutz (LfL)

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55. Hopfenbaukongress des IHB in Deutschland

Economic Commission - Summary Reports 2015

Kongressprogramm vom 26.-31.Juli 2015



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