Ansprüche des Hopfens an Boden und Klima

»Ich will verwöhnt werden«

Die tiefwurzelnde Hopfenpflanze bevorzugt lockere, tief durchwurzelbare Böden mit guter Wasserführung. Neben Löß sind besonders lehmige Sand- bis sandige Lehmböden geeignet, weil sie:

  • schnell abtrocknen und sich erwärmen
  • gut befahrbar und bearbeitbar sind
  • nicht zur Verschlämmung neigen

Gesicherte Erträge und gute Inhaltsstoffbildung werden vom Klima maßgebend beeinflusst. Günstig ist:

  • Frostfreiheit von Ende April bis Mitte September
  • gemäßigter Sonnenschein (keine Hitzeperioden)
  • reichlicher Niederschlag im Sommer (ca. 100 mm pro Monat im Juni, Juli und August)
  • windgeschützte Lagen

Pflanz mich in den Boden«

Die vegetative Vermehrung des Hopfens

Schnittfechser: Die hier anhängenden Sprossen gelten als Delikatesse.

Die Fechser fallen in großer Anzahl beim jährlichen Rückschnitt an. Eine kostengünstige und sortenreine Weitervermehrung ist gewährleistet.

»Der Rückschnitt im Frühjahr macht mich vital«

Biologischer Pflanzenschutz seit Jahrhunderten bewährt


Aufdecken und Schneiden

Zweck des Rückschnittes:

  • Entfernung überflüssiger Wurzeltriebe und Erde
  • Bekämpfung der im oberen Stockbereich überwinternden  Pilzkrankheiten
  • Jungerhaltung des Wurzelstockes
  • Fechsergewinnung zur Neupflanzung

»Zum Klettern brauche ich Hilfe«

Der Aufleitdraht wird in luftiger Höhe befestigt
Der Aufleitdraht wird jedes Jahr erneuert.

Mittels hydraulisch hochfahrbarer Kanzel befestigen 2 bis 3 Personen in 7 m Höhe ca. 4000 Aufleitdrähte je Hektar.

Das untere Ende wird paarweise je Stock mit einem Treteisen im Boden verankert.

»Ich trotze jedem Wetter«


Aufriß eines Weitspanngerüstes

Ein ausgewachsener Hopfenbestand im August hat ein Gewicht von ca. 40 Tonnen je Hektar, bei Regennässe und Sturm (Gewitter) steigt die Belastung bis auf 100 Tonnen.

Etwa 110 Holzmasten je Hektar tragen das Stahlnetz in 7m Höhe, das seitlich tief im Boden verankert ist.
Die Neuherstellungskosten belaufen sich auf etwa 13.000Euro je Hektar, bei einer Lebensdauer von ca. 25 Jahren.

 

NEWS

Pflanzenschutzfachtagung 2015

Präsentation: Aktuelle Entwicklungen zu Lückenindikationen und zum integrierten Pflanzenschutz - Dr. Wolfgang Zornbach (BMEL)

Präsentation: Modellvorhaben Demonstrationsbetriebe integrierter Pflanzenschutz - Maria Lutz (LfL)

Präsentation: Pflanzenschutzprobleme und mögliche Lösungen im Hopfenbau - Laura Wörner (LfL)


55. Hopfenbaukongress des IHB in Deutschland

Economic Commission - Summary Reports 2015

Kongressprogramm vom 26.-31.Juli 2015



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Special Flavor Hops

Hops from Germany
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'Hops from Hallertau'


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