Arbeitsschritte im Hopfenjahr

Der Hopfen will jeden Tag seinen Herrn seh’n!

Ziel aller Arbeiten im Hopfen ist, unter Erhaltung eines fruchtbaren Bodens, einer gesunden Pflanze und einer gesunden Umwelt, einen einwandfreien Hopfen für das Volksgetränk Bier zu erzeugen. Ein Hektar Hopfen erfordert ca. 250 – 280 Arbeitsstunden (Getreide ca. 10) pro Jahr. Zwei Arbeitsspitzen, das Anleiten und die Ernte, können nur mit Hilfe von Saisonarbeitskräften bewältigt werden.

7 Meter in 70 Tagen, das ist Spitze!

Zweitausendfacher Kniefall für das grüne Gold

Aus jedem Stock wachsen im Frühjahr 40 bis 60 Triebe, wovon nur 2 bis 3 an den Aufleitdraht im Uhrzeigersinn, rechtswindend angedreht (angeleitet) werden.

 

 




Ausputzen/Anleiten

Die überschüssigen Triebe werden weggeschnitten (ausputzen). Diese Handarbeit wird kniend verrichtet und ist körperlich sehr mühsam (erste Arbeitsspitze mit ca. 50 Arbeitsstunden je Hektar). Das mechanische Wegkreiseln im äußeren Stockbereich ist heute eine Arbeitserleichterung.
Der Wind treibt die Triebspitzen wieder vom Draht ab. Per Hand muss mehrmals nachgeleitet werden. Von Ende April bis Ende Juni ranken sich die Triebe bis zur Gerüsthöhe.

 

Nachleiten

 

Der Wurzelstock wird mit Erde bedeckt, das hält die Feuchtigkeit und fördert die Wurzelbildung

n der zweiten Mai-hälfte und im Juni wird aufgeackert, das gibt den Trieben Halt und Sommerwurzeln können sich im Bifang (Damm) bilden.


Aufackern

Bodenlockerung fördert Durchlüftung und Wasseraufnahme

Für die Bodenlockerung gilt: soviel wie nötig, so wenig wie möglich!
Wie oft Bodenbearbeitung notwendig ist hängt von der Bodenart und von den Niederschlägen ab.
Mit der letzten Lockerung kann gleichzeitig die Gründüngungseinsaat erfolgen.

Intensive Kontrolle ist die halbe Ernte.

Die Bestandskontrolle auf Schädlinge und Krankheiten ist unerlässlich. Ein hohes Fachwissen und Erfahrung ist erforderlich, um die Zusammenhänge von Schädlings- und Nützlingsbesatz sowie Entwicklungsmöglichkeiten in Kombination mit Wettervorhersagen


Bestandskontrolle



 

NEWS

Pflanzenschutzfachtagung 2015

Präsentation: Aktuelle Entwicklungen zu Lückenindikationen und zum integrierten Pflanzenschutz - Dr. Wolfgang Zornbach (BMEL)

Präsentation: Modellvorhaben Demonstrationsbetriebe integrierter Pflanzenschutz - Maria Lutz (LfL)

Präsentation: Pflanzenschutzprobleme und mögliche Lösungen im Hopfenbau - Laura Wörner (LfL)


55. Hopfenbaukongress des IHB in Deutschland

Economic Commission - Summary Reports 2015

Kongressprogramm vom 26.-31.Juli 2015



Pocket-Guide German
Special Flavor Hops

Hops from Germany
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'Hops from Hallertau'


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