Der Hopfenverkauf

Wenn die Mechanisierung nicht so teuer wäre…

Bei der Neugründung eines 10-Hektar-Hopfenbaubetriebes müssten heute mehr als 500.000 Euro in Spezialgebäude, Maschinen und technische Einrichtungen investiert werden.
Da die Arbeitslöhne ein hohes Niveau erreichten, ist die Technik  sehr rationell geworden. Seit 1970 ist der Arbeitsaufwand je Hektar von etwa 700 auf 250 Stunden zurückgeführt worden. Diese Tendenz ist ungebrochen!

Und es waren nur noch Sieben

Hopfenanbaugebiete in Deutschland

Betriebsstruktur und Investitionsbedarf sind die wesentlichen Faktoren, warum kleine Anbaugebiete wie z.B. Rottenburg- Herrenberg-Weil der Stadt nahe Stuttgart und der Aischgrund in Nordbayern aufgegeben wurden.

Vorverträge: Marktstabilisierung für Bauern, Handel und Brauer
Mehrjährige Hopfenlieferverträge werden seit Mitte der 50er Jahre abgeschlossen. Zwischen Bauern und Handel wird hier ein Teil der Ernte zu einem festen Preis verkauft.

Der über die Vorvertragsmenge hinaus geerntete Hopfen – in größerem Umfang bei sehr guten Hektarerträgen – wird auf dem freien Markt angeboten. Mehrjährige Lieferverträge geben den Bauern bei Investitionen mehr Kalkulationssicherheit.

Hinter der Statistik stehen Menschen, Existenzen und Dorfstrukturen

Hopfenbaubetriebe (rote Linie)

Hopfenanbaufläche (blaue Linie)


Hopfenanbau in der Hallertau

Mit Brief und Siegel

Die produzierte Qualität wird neutral dokumentiert

 

Mit der Anbringung des Siegels, der Gewichtserfassung und der Herkunftsbescheinigung stellt der Hopfenbauer den frisch geernteten Hopfen zur amtlichen Bezeichnung bereit.
Der amtliche Zertifizierer erfasst die Hopfenpartie mit den Angaben:

  • Anbaugebiet
  • Sorte
  • Jahrgang
  • Herkunftsbezirk

Damit ist das Packstück bezeichnet.

 

Bei der neutralen Qualitätskontrolle wird die äußere Qualität festgestellt (Doldenbeschaffenheit, Krankheits- und Schädlingsbefall, Doldenblattanteil, Fremdbestandteile, Wassergehalt usw.). Das Endergebnis ist dann die Grundlage für die vertraglich vereinbarten Zu- oder Abschläge zum ausgehandelten Preis. Mit der Begleit-urkunde können alle Brauer der Welt die Herkunft des Hopfens bis zum Erzeuger.

»Ich ziehe in die Welt«

Das grüne Gold der Hallertau für die besten Biere der Welt
Sowohl Hallertauer Aromahopfen als auch bitterstoffreiche Sorten aus den 14 Siegelbezirken der Hallertau sind weltweit gefragt.
Nur ein Drittel der jährlichen Erntemenge wird in Deutschland verbraucht. Zwei Drittel werden in über 100 Länder der Welt exportiert.
Hohes Produktionsniveau, Erfüllung der Kundenwünsche an Sorten und Qualität, Einhaltung der Einfuhrbestimmungen usw. sind der Erfolgsschlüssel der Hallertau, dem größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt.  
Hopfen ist die einzige »Gewürzpflanze« in Deutschland, die Exportbedeutung hat.
Der Gesamterlös der Hallertauer Hopfenernte 2000 liegt bei ca. 100 Millionen Euro.


 

NEWS

Pflanzenschutzfachtagung 2015

Präsentation: Aktuelle Entwicklungen zu Lückenindikationen und zum integrierten Pflanzenschutz - Dr. Wolfgang Zornbach (BMEL)

Präsentation: Modellvorhaben Demonstrationsbetriebe integrierter Pflanzenschutz - Maria Lutz (LfL)

Präsentation: Pflanzenschutzprobleme und mögliche Lösungen im Hopfenbau - Laura Wörner (LfL)


55. Hopfenbaukongress des IHB in Deutschland

Economic Commission - Summary Reports 2015

Kongressprogramm vom 26.-31.Juli 2015



Pocket-Guide German
Special Flavor Hops

Hops from Germany
(pocket-guide)

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'Hops from Hallertau'


Die aktuelleste Sortenmappe in PDF Format:

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